Babaco (Carica pentagona)

Familie der Caricaceae - Melonenbaumgewächse 
Engl.: babaco 
Franz.: babaco 

Nährwert (pro 100g): 
12 kcal, 52 kJ
0.5g Eiweiss, 0.1 Fett
2.4 Kohlenhydrate 

Botanik: 
Die Babaco wächst an einem rund 3 m hohen Baum mit grossen, ahornähnlichen Blättern und saftigen Früchten, die wie Gurken an langen Stielen hängen. Sie ist eine Verwandte der Papaya. 

Herkunft:
Aus den Andenländern im Norden Südamerikas. 

Anbaugebiete:
In Neuseeland seit Anfang der siebziger Jahre, in Italien seit Mitte der achtziger Jahre. 

Import:
Von August bis November aus Italien, Neuseeland und Ecuador. 

Frucht: 
· Geruch und Geschmack: frisch, fruchtig, süss-säuerlich und mild. 
· Essbar: Frucht mit Schale. 
· Grösse und Form: ca. 30 cm lang und 10 cm dick, wie eine lange Karambole, fünfeckig aber ohne Ausgeprägte Sternspitzen. 
· Schale: glatt, dunkelgrün bis gelb. 
· Das Fruchtfleisch ist kernlos, gelblich-weiss, weich und saftig. 
· Die reife Frucht hat eine gleichmässig gelbe Schale (kleine braune Tupfen möglich), das Fleisch der aufgeschnittenen Frucht ist milchig-gelb. 
· Überreife Früchte haben grosse braune Flecken auf der Schale, sie ist sehr weich und das Fleisch der aufgeschnittenen Frucht ist glasig. 
· Unreife Früchte haben eine dunkelgrüne oder grüne Schale, eventuell mit gelben Flecken. 

Anwendung:
· Roh als Obst oder Salate 
· Püriert als Suppe, Creme oder Drink 
· Gedünstet als Kompott 
· Eingekocht für Konfitüre 

Vorbereitung: 
· Zuerst waschen, dann quer in Scheiben oder längs in Streifen schneiden und pürieren. 

Lagerung: 
· Ganze reife Früchte bei Zimmertemperatur, bis sich braune Flecken zeigen. 
· Nachreifen: bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen. Früchte, die dann noch grün sind, reifen nicht mehr. 

Tipps: 
· Babacos schmecken am besten frisch mit Orangensaft, Zucker, Honig oder Ahornsirup. 
· Babacos enthalten das Enzym Papain, welches verhindert, dass Gelatine fest wird und Milchprodukte bitter macht. Desshalb für Creme oder Gelee mit rohen Babacos als Geliermittel Pektin nehmen.