Barba di Frate / Spitzwegerich (Plantago coronopus)

Familie der Plantaginaceae - Wegerichgewächse 
Engl.: buck's horn plantain 
Franz.: corne de cerf 

Nährwert (pro 100g): 
keine Angaben Verfügbar 

Botanik
Eigentlich ist Barba di Frate ein Wildkraut, das in Küstenregionen auf salzreichen, feuchten Böden wächst. Inzwischen wird es auch als Gemüse gezogen und gehört vor allem zur italienischen Küche. Man kennt zwei Wildformen: eine mit auffallend gezähnten, schmalen Blättern, und eine mit glatten Blättern. So sieht auch das Gemüse aus, dessen lange glatte Blätter in Form und Länge an Piniennadeln erinnern, aber weich und fleischig ist. 

Herkunft
Barba di Frate gehört zu zur grossen Wegerichfamilie, die in Mittel- und Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien seit Jahrhunderten für Heilzwecke genutzt wird. Frisch gepflückte und zerriebene Spitzwegerichblätter auf einen Bienen- oder Wespenstich gedrückt nehmen den Schmerz und verhindern eine Entzündung. Schlitzwegerich wurde schon immer als vitaminreiches Wildgemüse gegessen und man hat es ebenfalls zur Wundheilung verwendet. 

Anbaugebiete:
Barba die Frate braucht für optimales gedeihen Salz in Luft und Boden, milde Winter und genügend Feuchtigkeit. Heute wird er vorwiegend in Italien angebaut. 

Import:
Barba di Frate wird vor allem aus Italien importiert. 

Frucht:
· Essbar sind die Stengelartigen Blätter. 
· Barba di Frate erinnert an dicke fleischige Grasbüschel mit feinen Wurzeln. 
· Barba di Frate ist grün und hat oft rötliche Stiele. 
· Der Geruch ist neutral, ein wenig säuerlich. 
· Im Geschmack ist er leicht säuerlich und eine Spur erdig. Barba di Frate erinnert etwas an Sauerampfer. 
· Saftige, gleichmässige grüne Blätter sind ein Zeichen von guter Qualität. 
· Gelbe oder faule Stellen sind ein Zeichen von schlechter Qualität. 

Anwendung:
· Roh und gegart. 

Vorbereitung:
· Die Wurzeln abschneiden. 
· Wie Schnittlauch waschen und schneiden. 

Lagerung:
· Wie Spinat. 

Tipps
· Barba di Frate ist bei gut sortierten Gemüsehändlern, in Mittelmeerläden und auf grossen Märkten erhältlich. 
· Fein geschnitten schmeckt Barba di Frate am besten. 
· Aufgrund des salzig-säuerlichen Geschmacks passt er gut zu Fisch.