Choi sam (Brassica chinensis var. parachinensis)

Familie der Curciferae - Kreuzblütler 
Engl.: Chinese flowering cabbage 
Chin.: Cai Xin 
Indon.: sosin-tansin 

Nährwert (pro 100g): 
Keine Angaben 

Botanik
Choi sam ist ein tropischer Blattkohl der wie Weisskohl oder Wirsing aus der grossen Kohlfamilie stammt, aber keine Köpfe bildet wie seine nächsten Verwandten Chinakohl und Paksoi. Die Blätter wachsen lose aus den Wurzeln - ähnlich wie Schnittkohl, der in Norddeutschland noch angebaut wird. 

Herkunft:
Choi sam kommt aus dem Kantonesischen und spielt in ihrer Küche eine wichtige Rolle. Choi sam stammt aus Ost- und Südostasien. 

Anbau:
Choi sam wird ausser in Asien auch in Westafrika und Südamerika angebaut. 

Import:
Importiert wird Choi sam unregelmässig vorwiegend aus Thailand. 

Frucht:
· Die ganze Pflanze ist essbar. 
· Die sattgrünen, ovalen Blätter wachsen an 0.5 - 1cm dicken, 15 - 20cm langen und leicht gerillten Stielen mit kleinen gelben Blüten. 
· Der Geruch erinnert an Paksoi. 
· Choi sam gilt als das beste unter den chinesischen Kohlgemüsen, er ist sehr aromatisch und erinnert leicht an Kohl. 
· Choi sam guter Qualität hat saftige Stiele, die sich am Ansatz leicht mit dem Fingernagel einritzen lassen. 

Anwendung:
· Gegart.

Vorbereitung:
· Waschen und zerkleinern Sie Choi sam. 

Lagerung:
· Choi sam kann max. 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Tips
· Die Stiele müssen nicht geschält werden, sie sind sehr zart 
· Das Gemüse schmeckt besonders gut mit Nudeln und Geflügel. 

Gerichte:
· Aus China: Choi sam mit Shiitake-Pilzen, roten Chillischoten, Tofu, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer im Wok braten. 
· International: Choi sam wie Brokkoli oder Spargel als Gemüsebeilage zubereiten oder als Salat mit Vinaigrette anrichten.