Cima di rapa (Brassica rapa var. cymosa)

Familie der Curciferae - Kreuzblütler 
Italienisch: cima di rapa 

Nährwert (pro 100g): 
keine Angaben 

Botanik
Das Blattgemüse stammt von der selben Wildpflanze wie Senfspinat, Chinakohl oder Rübstiel ab. Das Gemüse wird ca. 80cm gross, trägt krause Blätter und gelbe Blüten. 

Herkunft
Das Gemüse stammt aus dem Mittelmeerraum. Wild wächst es vermutlich auch in anderen Regionen. 

Anbau:
In Italien wird Cima di rapa, vor allem in den süditalienischen Provinzen Kampanien und Apulien, gewerbsmässig angebaut. Dort gilt er als typisches Wintergemüse und wird vor dem Aufblühen der Knospen geerntet, da der Kohlgeschmack dann noch nicht so intensiv ist. 

Import:
Importiert wird Cima di rapa von November bis April vorwiegend aus Süditalien. 

Frucht:
· Die Blütenknospen des Cima di rapa sind sehr schmackhaft, Blätter und Stiele sind auch geniessbar. 
· Er hat fleischige Stiele und kleine Knospen, die an Brokkoli erinnern. Die kräftigen krausen Blätter gleichen dem Kraut von Speiserüben. 
· Solange die Blütenknospen noch geschlossen sind schmeckt Cima di rappa sanft nach Kohl. Der Kohlgeschmack nimmt mit dem Aufblühen der Knospen zu. 
· Cima di rapa mit fleischigen, dicken und geschlossenen Blütenknospen ist von guter Qualität. 

Anwendung
· Gegart. 

Vorbereitung
· Teilen Sie Cima di rapa in Steile und Röschen und waschen Sie diese. 

Lagerung:
· Er ist maximal 2 Tage im Kühlschrank haltbar. 

Tipps
· Garen Sie Cima di rapa nicht länger als kleine Brokkoliröschen, der Kohl bleibt dann bissfest. 
· Cima di rapa eignet sich bestens für den Wok. 

Gerichte:
· International: Blanchieren Sie den Cima di rapa, mischen ihn mit Sahne, geriebenem Käse und Semmelbröseln zusammen, dann als Gratin backen.