Coronilla / Erdbeerguave (Psidium Cattleyanum)

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Familie der Myrtaceae - Myrtengewächse
Engl.: guava
Franz.: goyava
Nährwert (pro 100g):
34 kcal, 146 kJ; 0.9g Eiweiss,
0.5g Fett, 5.8g Kohlenhydrate

Botanik:

Wild wachsen die Früchte an bis zu 10m hohen, immergrünen Bäumen. Damit man sie besser  ernten kann, hält man sie in Plantagen niedrig wie Sträucher.

Herkunft:

Wie alle Guaven stammen die Coronillas aus einer riesigen Region, die von Mexiko über die Westindischen Inseln bis nach Brasilien reicht.

Anbaugebiete:

Wild gedeihen die Coronillas in Mittel- und Südamerika, in Kolumbien werden sie darüber hinaus für den Export kultiviert.

Import:

Während des ganzen Jahres, jedoch unregelmässig per Luftfracht aus Kolumbien.

Frucht:

  • Essbar sind Frucht und Kerne, die Schale sollte man entfernen.
  • Die Coronilla riecht frisch und fruchtig. Der Geschmack ist süss-säuerlich und erinnert an eine Mischung aus Erdbeeren, Zitronen, Ananas und Bananen.
  • Die Grösse entspricht etwa der einer Mandarine.
  • Die Schale ist grünlich bis blassgelb, ein paar bräunliche Flecken sind keine Seltenheit.
  • Das Fruchtfleisch schmeckt aromatischer als das anderer Guavenarten, hat weniger Kerne und ist blassgelb.
  • Die reife Coronilla hat einen intensiven Duft, die Schale wird gelb und gibt auf leichten Druck nach.
  • Die überreife Coronilla ist weich und schmeckt ekelhaft säuerlich.
  • Unreife Früchte sind hart und duften nicht.

Anwendung:

  • Roh als Obst.
  • Püriert für Getränke und Sorbets.

Vorbereitung:

  • Die Coronilla waschen und schälen oder zum Auslöffeln halbieren.

Lagerung:

  • Reife Coronillas können im Kühlschrank maximal 2 Tage aufbewahrt werden.
  • Nachreifen bei Zimmertemperatur.

Tipps:

  • Die Weissfleischigen Guaven isst man normalerweise nur roh, aus den rotfleischigen wird auch Kompott oder Konfitüre gekocht.
  • Die Coronillas gelten noch als ausgefallene Exoten, deshalb ist sie bei vielen Fachhändlern nur auf Bestellung erhältlich.