Haricot de mer / Meeresbohnen (Himanthalia elongata)

Klasse der Phaeophyceae - Braunalgen
Franz.: haricot de mer

Nährwert:
keine genauen Angaben

Botanik:
Haricots de mer sind dick und breit wie starke Riemen, die zwischen 3 und 10 m lang werden. Sie haften mit einem "Schwämmchen" von 3 bis 4 cm Durchmesser auf dem Untergrund und bilden braungrüne Thalli (siehe Glossar)

Herkunft:
Die Alge wächst in Küstennähe an geschützten Plätzen mit ausreichend Strömung, damit sich das Wasser stets erneuern kann.

Anbau:
Haricots de mer sind ein aussergewöhnlich beliebtes Meeresgemüse, das ausschliesslich zum verzehr und nicht als Viehfutter angebaut wird. In der Bretagne werden jährlich bis zu 10'000 Tonnen davon geerntet. Erntezeit ist von Mai bis Oktober. 

Import:
Importiert werden Haricots de mer frisch und eingesalzen von Mai bis Oktober aus Frankreich.

Frucht:
- Die ganze Pflanze ist essbar.
- Haricots de mer sehen aus wie breite, braune Nudeln mit Salzkristallen.
- Der Geruch erinnert an Meer und Fisch.
- Im Geschmack ist die Alge mild und würzig mit einem Hauch Fisch.

Anwendung:
- Roh und gegart.

Vorbereitung:
- Waschen und blanchieren
- Für den rohen Verzehr waschen und wie Blattgemüse zerkleinern.

Lagerung:
- Wie Fisch und Meeresfrüchte müssen auch Haricots de mer rasch verbraucht werden.

Tipps:
- Frische Haricots de mer sind bei Fischhändlern erhältlich, jedoch meist nur auf Bestellung.

Gerichte:

- Frankreich: in Butter geschwänkt und als Beilage zu Fisch oder Meeresfrüchten.
- International: unter Spaghetti "frutti di mare" gemischt.