Keniabohne / Haricot vert (Phaseolus vulgaris ssp. vulgaris)

Familie der Leguminosae - Schmetterlingsblütler
Engl.: French bean, green bean
Franz.: haricot

Nährwert (pro 100 g):
32 kcal, 136 kJ
Eiweiss 2,4 g, Fett 0.2 g
5,1 g Kohlenhydrate

Botanik:

Keniabohnen gehören zu den Gemüse- oder Gartenbohnen. Sie werden gegessen, bevor die Samen reifen da die Schoten dann noch zart und fleischig sind.

Herkunft:
In der Ursprünglichen Form stammet diese Bohne aus Mittel- und Südamerika. Im laufe der Zeit wurde sie in vielen Sorten und in allen Ländern der Erde verbreitet. Zum ersten Mal kamen Keniabohnen 1968 bei uns auf den Markt.

Anbau:

Angebaut wird diese Bohne in Kenia und Tansania in einem Gebiet zwischen Victoriasee und Nairobi.

Import:

Importiert wird diese Bohne ganzjährig mit Schwerpunkt in den Wintermonaten aus Tasania und Kenia.

Frucht:
- Essbar sind nur die Schoten.
- Geruch und Geschmack ist zu vergleichen mit grünen Bohnen, sehr mild.
- Bohnen guter Qualität sind prall, haben gleichmässig gefärbte Schoten ohne Druckstellen.
- Bohnen minderer Qulität haben schrumpelige Schoten, die faulen und schimmeln.

Anwendung:
- Gegart.

Vorbereitung:

- Bohnen waschen, Stiel- und Blütenansatz knapp abschneiden.

Lagerung:

- Im Kühlschrank sind die Bohnen bis zu 4 Tagen haltbar.
- Blanchiert einfrieren.

Tipps:
- Keniabohnen brauchen Sie nicht zu blanchieren.
- Man kann sie garbraten, da sie so zart sind.
- Erhältlich sind Keniabohnen auf Märkten und in Feinkostgeschäften.
- Gerüstet eingekaufte Bohnen sollte man am selben Tag zubereiten.

Gerichte:

- Als Salat mit Spargel, Lachs und Kernöl.
- Asiatisch: mit Hackfleisch, entkernten Tomaten und Maiskölbchen gebraten.
- Als Suppe.