Laitue de mer (Ulva lactua / Ulva rigida)

Abteilung der Chlorophyceae - Grünalgen
Engl.: sea lettuce
Franz.: laitue de mer

Nährwert:
keine genauen Angaben

Botanik:

Der Name "Laitue de mer" ist ein Sammelbegriff für Algenarten mit breiten, langen Thalli und kurzen Stengeln. 

Herkunft:
Da diese Grünalge starke Salzschwankungen verträgt, ist sie in allen Weltmeeren heimisch. In kalten, flachen Zonen gedeiht sie am besten da sie viel Sonnenlicht braucht. Die Alge kann sogar zur Plage werden, da sie sich in salzarmen, durch Stickstoff gedüngtem Wasser sehr stark ausbreitet.

Anbau:
Sowohl auf felsigem Untergrund wie auch kultiviert in Becken wächst der Meeressalat. Geerntet wird die Alge das ganze Jahr über. Schwerpunkt jedoch ist Im Frühling und Sommer.

Import:
Das ganze Jahr über wird die getrocknete Alge aus Frankreich importiert. Frisch und eingesalzen von März bis Juli. 

Frucht:
- Die ganze Pflanze ist essbar.
- Laitue de mer sehen frisch aus wie Salat und getrocknet wie Spinat.
- Getrocknete Algen riechen nach Spinat, eingeweichte oder frische Algen riechen nach Meer.
- Der Geschmack der Alge ist mild und würzig wie Salat, getrocknet eher salzig.

Anwendung:

- Roh und gegart.

Vorbereitung:

- Waschen und in lauwarmen Wasser ca. 5 min. einweichen.
- Frischen Meeressalat blanchieren.
- Wie Blattgemüse zubereiten.

Lagerung:

- In gut wiederverschlossener Packung ist die Alge unter Ausschluss von Tageslicht trocken gelagert mehrere Monate haltbar.

Tipps:

- Frischer Meeressalat ist bei Fischhändlern auf Bestellung erhältlich.

Gerichte:
- In Butter geschwänkt zu Fisch oder Meeresfrüchten.
- In Risotto "frutti di mare".