Lulo / Quito-Orange (Solanum quitoense)

Familie der Solanaceae - Nachtschattengewächse
Engl.: naranjilla
Franz.: morelle de Quito

Nährwert (pro 100g):
Keine genauen Angaben.

Botanik:
Die Lulo wächst an einem stark verzweigten bis zu 2 m hohen Strauch und sind mit samtigen Haaren überzogen. Der Strauch hat bis 40 cm lange, eiförmige Blätter und Blütenknospen, die ein dickes wolliges Haarkleid tragen.

Herkunft:
Zur zubereitung von Erfrischungsgetränken wurde Lulo und Quito von den Bewohnern der Anden benutzt. "Quito" und "Lulo" sind Begriffe aus der Indiosprache.

Anbau:
Nur in tropischen Hochlagen von 1000 bis 2000 m mit gleichmässigen Niederschlägen und wenig Sonne bilden sich grosse, schöne Früchte. Gewerbsmässig angebaut werden sie in Peru, Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Costa Rica und Venezuela.

Import:
Importiert werden Lulos aus Südamerika, jedoch nur unregelmässig.

Frucht:

- Essbar ist das Fuchtfleisch und die Samen.
- Die Schale ist ungeniessbar.
- In Geruch und Geschmack erinnert Lulo an Cherimoya oder Ananas.
- Die Form der Frucht ist vergleichbar mit der einer kleinen Tomate.
- Die Schale ist grünlich- gelb bis orange mit Härchen überzogen, die sich leicht abreiben lassen.
- Das Fruchtfleisch ist grün und in vier Segmente unterteilt, sehr saftig und aromatisch.
- Reife Früchte sind weich wie eine vollreife Tomate.
- Überreife Früchte sind überweich bis matschig und leicht bräunlich verfärbt.
- Unreife Früchte sind hart. 

Anwendung:
- Roh als Obst.
- Desserts, Salate.
- In Suppen oder Saucen.
- Eingekocht für Konfitüre oder Gelee.

Vorbereitung:
- Schnell überbrühen und abziehen wie Tomaten
- Pürieren oder in Scheiben schneiden.

Lagerung:
- Reife Früchte sind in einem kühlen Raum ca. 4 Tage haltbar.
- Lulos reifen wie Tomaten in einem warmen Raum nach.

Tipps:
- Bei Exotenhändlern und in Geschäften für Lateinamerikanische Lebensmittel bekommen Sie die Früchte meist nur auf Bestellung.
- Aufgeschnittene Lulos verfärben sich wie Äpfel.