Malabar-Spinat (Basella alba)

Familie der Basellaceae - Schlingmeldengewächse
Engl.: Malabar spinach, vine spinach, slippery vegetable
Franz.: épinard de Malabar

Nährwert (pro 100 g):
49 kcal, 196 kJ
Eiweiss 5 g, Fett 0,7 g
5 g Kohlenhydrate

Botanik:
An reich verzweigten Stielen trägt das dicht wuchernde, 1 - 6 m hohe Kraut sattgrüne, herzförmige Blätter. Ähnlich wie Wurzelspinat. Die Pflanze ist verwandt mit Ceylon- Spinat (Basella rubra).

Herkunft:
Heute wächst das aus Afrika oder Asien stammende Blattgemüse in den tropischen Regionen beider Kontinente. Vermutlich wurde die Pflanze von spanischen, portugiesischen und holländischen Sklavenhändlern des 17. Jahrhunderts verbreitet.

Anbau:
Im feuchten, warmen Tropenklima gedeiht der Spinat im Freien. Bei uns nur unter Glas. Er vermehr sich durch Ableger und Samen. Der ständig nachtreibende Spinat wird hierzulande etwa 40 Tage, in den Tropen sogar bis zu 5 Monate lang geerntet.

Import:
Luffa wird nur unregelmässig aus Thailand importiert.

Frucht:
- Stengel und Blätter sind essbar.
- Geruch des Spinat ist neutral.
- Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Spinat und Mangold, leicht erdig.
- Saftige, gleichmässig grüne Blätter sind Qualitätsmerkmal.

Anwendung:
- Roh und gegart.

Vorbereitung:

- Nach dem entfernen harter Stiele wird der Spinat gewaschen.

Lagerung:

- In Plastikbeutel oder Kühlbox ist der Spinat im Kühlschrank ca. 2 Tage haltbar.

Gerichte:
- Mit Chilischoten gedämpft bis die Spinatblätter glänzen.
- Blanchiert und mit Sahne püriert als Sauce.
- Als Suppe mit Kokosnuss und Tofu.