Mameyapfel (Mammea americana)

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Familie der Guttiferae - Johanniskrautgewächse
Engl.: mammey apple
Franz.: apricot d'Amerique

Nährwert (pro 100g):
Keine genauen Angaben.

Botanik:
Die mit der Mangostane verwandte Frucht ist bei uns noch kaum bekannt. An bis zu 15 m hohen, immergrünen Bäumen wächst der Mameyapfel. Der Baum hat dicke, glänzende Blätter und weisse, duftende Blüten.

Herkunft:
Es gibt keine verlässlichen Angaben über frühe Verbreitung. Der Mameyapfel stammt aus Westindien und dem tropischen Amerika.

Anbau:
Angebaut werden Mameyäpfel heute in Florida und Mexiko.

Import:
Importiert wird per Luftfracht aus den Anbauländern.

Frucht:
- Essbar ist das Fuchtfleisch und die Samen.
- Die Schale ist ungeniessbar.
- Geruchlich ist die Frucht neutral.
- Der Geschmack erinnert an Walnüsse mit leichtem Vanille oder Mangoaroma.
- Der Mameyapfel ist 5 bis 7 cm im Durchmesser.
- Die Schale ist grünlich bis rotbraun, dick und sehr bitter.
- Das Fruchtfleisch ist hellgelb bis leuchtend dunkelgelb, butterartig und saftig. In der Mitte sitzt ein grosser Kern.
- Bei reifen Früchten ist das Fleisch orangefarben.
- Überreife Früchte sind ungleimässig weich und das Fruchtfleisch ist braun.
- Unreife Früchte sind hart. 

Anwendung:
- Roh als Obst.
- Als Creme.

Vorbereitung:
- Frucht rundherum bis auf Kern einschneiden, danach in Viertel teilen.
- Das Fruchtfleisch wird ausgelöffelt oder mit dem Löffel aus Schale gelöst und püriert.

Lagerung:
- Reife Früchte sind im Kühlschrank ca. 2 Tage haltbar.
- Nachgereift werden sie bei Zimmertemperatur.

Tipps:
- Ob eine Frucht reif ist, kann man nur beim Aufschneiden beurteilen.
- Erhältlich ist die Frucht bei Exotenhändlern und in Lateinamerikanischen Lebensmittelgeschäften. Jedoch meist nur auf Bestellung.
- Wie bei der Muskatnuss kann man vom Kern etwas abreiben und Fruchtfleisch oder Creme damit würzen.