Nori (Porphyra tenera)

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Engl.: nori

Nährwert (pro 100g getrocknete Nori):
326 kcal, 1364 kJ
Eiweiss 35,6 g, Fett 0,7 g
44,3 g Kohlenhydrate

Botanik:

Weltweit kennt man Nori als Hülle für Sushi. Hier ahndelt es sich um eine essbare Alge, die zu Blättern gepresst wird. Richtig heissen sie "asakusa nori". Auch in Europa sammelt man diese Alge.

Herkunft:
Besonders in Flussmündungen gedeihen die Algen am besten, da sie dort am besten mit Nährsalzen versorgt werden. Gleichzeitig trägt Süsswasser zum milden Aroma der Noriblätter bei.

Anbau:
Farmen der vor über 300 Jahren in Japan und Korea kultivierten Alge gibt es an den Pazifikküsten der USA und Kanada. Angezogen werden sie in Betonbecken und später an Netzen in den Pazifik gebracht, wo sie einige Wochen später, dicht bewachsen, von Hand geerntet werden. Sonnengetrocknetes Nori ist selten und gilt als das beste.

Import:
Nori werden das ganze Jahr über aus Japan importiert.

Frucht:
- Essbar sind die ganzen Pflanzen.
- Getrocknet sind Noris geruchsneutral.
- Schwarze, glänzende Blätter mit purpurschimmer sind Zeichen guter Qualität.
- Grünlich- schwarzes Nori und Blätter mit rosa Schimmer sind falsch gelagert.

Anwendung:
- Geröstet.

Vorbereitung:

- Über Herdplatte oder Gasflamme rösten.

Lagerung:
- Noris sollte man dunkel und trocken lagern, dann sind sie einige Tage haltbar.
- Luft und Licht schaden dem Aroma.

Tipps:
- Blätter nicht zu lange rösten, da sie leicht an- oder verbrennen.

Produkte aus Nori:

"Yaki- Nori" (Blätter für Sushi)
"Kizami- Nori" (geröstet und in feinen Streifen zum bestreuen)
"Ajitsuke- Nori" (als Snack oder für Sushi) 
"Ao- Nori" (Pulver zum Würzen)