Physalis (Physalis peruviana)

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Familie der Solanaceae - Nachtschattengewächse
Engl.: cape gooseberry
Franz.: coqueret du Perou

Nährwert (pro 100g):
92 kcal, 307 kJ
Eiweiss 2,7 g, 1,1 g Fett
12 g Kohlenhydrate

Botanik:
Wie ihre Verwandte die Tomate wächst auch die Physalis an kleinen Büschen. Sobald die Frucht reif ist, plustert sich deren Papierhülle wie ein Lampion auf.

Herkunft:
Vermutlich stammen die Wildformen der Physalis aus den Anden, Ecuador, Bolivien, Peru, und dem Norden Chiles. Vor ca. 200 Jahren wurde die Pflanze in Südafrika kultiviert und wegen ihres Vitamin C Gehaltes als Mittel gegen Skorbut verwendet.

Anbau:
Physalis werden heute überall auf der Welt kultiviert. Neben den Weinbaugebieten Deutschlands auch in Südafrika, Kenia, Madagaskar, Kolumbien, Neuseeland und in den Niederlanden.

Import:
Importiert werden Physalis von Dezember bis Juni aus Kenia, den ganzen Rest des Jahres aus Kolumbien.

Frucht:
- Essbar ist die ganze Frucht.
- Die gerippte gelblich bis hellbraune Blatthülle ist ungeniessbar.
- Der Geruch ist neutral und leicht süss.
- Die Schale ist leicht klebrig und glänzend orangefarben.
- Das Fruchtfleisch weich, gelb und saftig.
- Reife Früchte haben eine gelbe Schale.
- Die Überreife Früchte sind unangenehm weich.
- Die Unreife Frucht ist grüngelb und sehr sauer.

Anwendung:
- Roh als Obst.
- Süsse Gerichte oder Desserts.
- Gedünstet.
- Eingekocht.

Vorbereitung:
- Blatthülle entfernen und Frucht waschen.

Lagerung:
- Ganze, reife Früchte sind max. 2 Tage bei Zimmertemperatur aufzubewahren.
- Nachreife erfolgt bei Zimmertemperatur auf weicher Unterlage.