Rambutan (Nephelium lappaceum)

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Familie der Sapindaceae - Seifenblumengewächse
Engl.: rambutan, rambootan
Franz.: ramboutan, litchi chevelu

Nährwert (pro 100g):
65 kcal, 272 kJ
Eiweiss 1 g, 0,1 g Fett
14,9 g Kohlenhydrate

Botanik:
Rambutan wächst an bis zu 20 m hohen, immergrünen Bäumen, die die Früchte wie Nüsse als "Schliessfrüchte" tragen. Mit dichten Haaren besetzt wachsen sie an Büscheln mit Stielen. 

Herkunft:
Vermutlich stammt die Pflanze aus Malaysias, Südostasiens und Indiens feuchtwarmen Regionen. Dort wachsen sie wie Apfelbäume in Gärten und Plantagen.

Anbau:
Ausser in ihrer ursprünglichen Heimat wachsen heute die Früchte auch im tropischen Afrika, auf Madagaskar, in Costa Rica, Ecuador und Australien. Zweimal im Jahr wird geerntet. Von Juni bis Oktober und von Dezember bis Februar.

Import:
Rambutans werden das ganze Jahr über aus Thailand und Sri Lanka importiert.

Frucht:
- Essbar ist das Fruchtfleisch.
- Die Schale und die Samen sind ungeniessbar.
- Der Geruch ist neutral.
- Erfrischend im Geschmack, leicht säuerlich.
- Die Schale ist hart, weinrot bis braun und dicht besetzt mit Haaren.
- Das Fruchtfleisch ist sehr saftig und weiss, enthält einen ca. 2 cm grossen Samenkern.
- Reife Früchte haben bunte Haare.
- Bei überreifen Früchten sind die Haare schwarz verfärbt und welk.

Anwendung:
- Roh als Obst.
- Süsse Gerichte oder Desserts.

Vorbereitung:
- Stiel entfernen und Schale aufbrechen.
- Ganze Frucht in den Mund stecken und Kern da vom Fleisch lösen.

Lagerung:
- Ganze, reife Früchte sind max. 2 Tage in einem kühlen Raum aufzubewahren.

Tipps:
- Bei frischen Früchten stehen die Haare aufrecht und sind rot, gelb oder grünlich.
- Vorsicht beim öffnen reifer Rambutans vor Saftspritzern.