Schlangengurke (Trichosanthes cucumerina)

Familie der Cucurbitaceae - Kürbisgewächse
Engl.: snake gourd
Franz.: courge serpent

Nährwert:
keine genauen Angaben

Botanik:
Lässt man die aus Asien stammenden Schlangengurken einfach wachsen, gleichen sie tatsächlich einer Schlange. Die bis zu 2 m lange Gurke wird bis 10 cm dick und ist gedreht und gewunden. 

Herkunft:
Es ist nicht klar woher genau die Gurke kommt. Sie verbreitete sich vermutlich über ein riesiges Gebiet das von Indien über Südostasien bis nach Australien reicht. Von da kam sie mit dem Sklaven- Handel nach Westafrika, in die Karibik, in den fernen Osten und in die lateinamerikanischen Länder.

Anbau:
Die Schlangengurke wird vor allem in Südostasien und in Südindien angebaut.

Import:
Importiert wird die Gurke aus Thailand und Taiwan.

Frucht:
- Essbar sind die jungen, unreifen Früchte, die Triebe und Blätter.
- Die Form ist spitz zulaufend, gebogen und verdreht.
- Die Schale ist glatt und hat oft eine kalkig weisse Schicht.
- Junge Früchte sind hell- bis mittelgrün und werden mit zunehmender Reife orange bis rot.
- Das Fruchtfleisch ist fest, hell und gurkenähnlich mit essbaren Samenkernen. je reifer die Frucht desto weicher das Fleisch.
- Geruchsneutral.
- Im Geschmack ist die Gurke angenehm süss, mit zunehmender Reife bitter.

Anwendung:
- Gegart.

Vorbereitung:
- Waschen und zerkleinern.

Lagerung:
- Ganze Früchte sind im Kühlschrank ca. 2 Tage haltbar.

Tipps:
- Schlangengurken braucht man nicht zu schälen. Nur gut waschen.