Taro / Wasserbrotwurzel (Colocasia esculenta)

Familie der Araceae - Aronstabgewächse
Engl.: taro, cocoyam, dasheen, eddoe
Franz.: taro, chou de chine

Nährwert (pro 100g):
98 kcal, 411 kJ
2 g Eiweiss, 0,1 g Fett
22 g Kohlenhydrate

Botanik:
Die Pflanze hat auffallend grosse, dunkelgrüne Blätter und violett- schwarze Blattstiele. Bei uns wächst die Pflanze in Blumentöpfen. In der tropischen Heimat hingegen wird die Pflanze bis 2 m hoch und ihr Rhizom (Wurzelspross wie Ingwer) bis zu 4 Kilo schwer.

Herkunft:
Seit etwa 2000 Jahren wird die Pflanze in verschiedensten Sorten kultiviert. Die aus Südostasien stammende Pflanze gelangte bereits in der Antike nach China, Japan und westwärts in den Mittelmeerraum. Taros waren als kohlenhydratreiches Grundnahrungsmittel so wichtig, dass man sie bei Eroberungszügen oder Umsiedlung mitnahm.

Anbau:
Taros wachsen heute weltweit in feuchten, tropischen und subtropischen Klimazonen. Für den kommerziellen Export werden sie in Ägypten, Costa Rica, der Karibik, Brasilien und Indien angebaut.

Import:
Importiert werden die Taros von Oktober bis März aus Ägypten, den Rest des Jahres aus den anderen Anbauländern.

Frucht:
- Essbar sind die Blätter und Knollen.
- Taros sind rund oder länglich und erinnern an Sellerieknollen.
- Die Schale ist weiss, grau oder violett.
- Das Fruchtfleisch ist je nach Sorte weiss oder weiss- rot marmoriert.
- Taros riechen neutral oder leicht nach Stärke.
- Der Geschmack ist süsslich bis scharf.
- Knollen mit weichen Stellen und bitterem Geschmack sind überlagert.

Anwendung:
- Gegart.

Vorbereitung:
- Waschen und wie Kartoffeln schälen.

Lagerung:
- Nicht im Kühlschrank, dunkel und kühl gelagert sind die Kartoffeln bis 6 Monate haltbar.

Tipps: 
- Das Kochwasser von Taro darf nicht verwendet werden, da es Kalziumoxalat enthält und somit die Schleimhäute reizt.

Gerichte:
- Gekocht wie Pellkartoffeln.
- Als Gratin gebacken.