Wassermimose (Neptunia oleracea)

Familie der Leguminosae - Hülsenfrüchtler
Engl.: water mimosa

Nährwert:
keine genauen Angaben

Botanik:
Hier handelt es sich um eine Hülsenfrucht die nicht wegen ihrer Samen, sondern wegen der jungen Schoten und Blätter angebaut wird.

Herkunft:
Es gibt keine verlässlichen Angaben über die Heimat der Wassermimose. Sie gedeiht in allen tropischen Ländern. Kultiviert allerdings, wird sie vor allem in Südostasien.

Anbau:
Die Wassermimose wird ähnlich wie Reis im gefluteten Feldern oder stehenden Gewässern angebaut. 

Import:
Die Mimose wird hauptsächlich aus Thailand importiert.

Frucht:
- Essbar sind die jungen Blätter, die Sprossspitzen und jungen Schoten. 
- Wassermimosen haben zarte Blätter an dicken, weissen Stielen.
- Die Wassermimose ist geruchsneutral.
- Ihr Geschmack erinnert an Salatblätter.
- Gleichmässig grüne und saftige Blätter an schönen, hellen Stielen sind Zeichen guter Qualität.
- Beginnen die Blätter zu faulen, ist das ein Zeichen minderer Qualität.

Anwendung:
- Gegart.

Vorbereitung:
- Waschen und den watteartigen Belag von den Stielen abstreifen.

Lagerung:
- Im Kühlschrank sind Wassermimosen bis zu 2 Tagen haltbar.

Tipps: 
- Bemessen Sie die Menge gut, da die Wassermimose beim Garen schrumpft.

Gerichte:
- Mit Tofu und Hühnerbrühe in Suppe.
- Gebraten mit Knoblauch, Zwiebel und Gewürzen.